Gefahren und Risiken im Netz

Jugendschutz.net zieht Bilanz für das Jahr 2019
Es steht außer Frage, dass Kinder und Jugendliche besonderen Schutz benötigen. Das gilt nicht nur für die reale, sondern auch für die digitale Welt. Jugendschutz.net hat in ihrem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht 2019 festgehalten, welchen Gefahren junge Nutzerinnen und Nutzer ausgesetzt sind und welche Maßnahmen dagegen getroffen werden sollten. Sarah Boost stellt uns einige der Ergebnisse aus dem Bericht vor.
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Instagram in Zeiten von Corona – dicke Luft im Paradies

"Instagram und ich, wir waren noch nie besonders dicke Freundinnen. Ich würde eher sagen, wir waren sowas wie eine unklare On-Off-Beziehung, nie ganz sicher, was man am anderen hat und ob man so weiter machen will wie bisher. Normalerweise bewege mich bei Insta in einer Familienblogger-Blase: gern bedürfnisorientiert, ein bisschen öko, ein bisschen Zero Waste und auch mal politisch. Aber vor allem: nett, unkompliziert, respekt- und niveauvoll. Und ich wurde dort bisher oft und gerne inspiriert, informiert oder auf Rezepte und spannende Bücher aufmerksam gemacht. Aktuell gehe ich allerdings wieder stark auf Distanz – denn zurzeit finden sich auf Instagram vor allem zwei Dinge: schlechte Stimmung und ein immer aggressiveres Kommunikationsverhalten." Medienpädagogin Eva Borries über die wenig entspannte Mediennutzung in Krisenzeiten. Weiterlesen ...

Von allen guten Geistern verlassen …

„Lost Places“ und die rechtliche Lage
In Zeiten, in denen der freie Ausgang aus Sicherheitsgründen beschränkt ist, kann einen schon mal das Fernweh plagen. Gerade bei unausgelasteten Jugendlichen wächst womöglich der Drang rauszugehen und neue, spannende Orte zu erkunden. Das man sich dabei ungewollt auf illegale Wege begeben kann, ist allerdings nicht erst seit Corona ein Phänomen. „Lost Places“ ist das Stichwort und deren rechtliche Grauzonen das Diskursthema im folgenden Beitrag.
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Antiflirting: Im Kampf gegen Sexismus und Belästigung

Momentan sollte sich ein Teil des Onlinedatings ja etwas schwieriger gestalten, Stichwort: Kontaktsperre. Aber das rein digitale Flirten geht ja nach wie vor. Leider trägt sich diese Erfahrung nicht nur von schönen Momenten. Welche negativen Aspekte das Onlineflirten beinhaltet, davon können Caro und Kim vom Projekt Antiflirting "ein Lied singen". Mit ihrem Instagram-Account wollen sie ein Zeichen setzen – ein Zeichen gegen Sexismus, sexuelle Gewalt und Beleidigungen. Weiterlesen ...

Die Macht der Worte

„Ohne Worte“ reicht manchmal eben doch nicht. Während Instagram früher primär zum Teilen von Fotos genutzt wurde, entwickelt sich der Trend wieder hin zum Text: Die Anzahl der Wörter in Bilderunterschriften nimmt stetig zu, sodass schon spekuliert wird, ob Instagram die neue „Bloggingplattform“ werden könnte. Dafür sprechen mehrere Studien, laut denen die Nutzerinnen und Nutzer den Platz unter ihren Fotos immer mehr ausfüllen. Weiterlesen ...