„Mama, das ist peinlich!“

Während es früher schon unangenehem war, wenn die Mutti das Fotoalbum hervorholte, sind die Kinder heute ganz anderen Peinlichkeiten ausgesetzt. Ihr Leben befindet sich quasi digital und für alle sichtbar im Internet. Wann gehen Eltern zu weit und verletzen die Persönlichkeitsrechte ihres Kindes, indem sie Fotos und Videos ihrer Kinder auf Instagram und Co. hochladen? Und welche Rechte stehen Kindern überhaupt zu? Hierzu beauftragte das Deutsche Kinderhilfswerk bei der Universität zu Köln, eine Befragung durchzuführen. Die im Rahmen der Studie Kinder. Bilder. Rechte. Persönlichkeitsrechte von Kindern im Kontext der digitalen Mediennutzung in der Familie gewonnenen Erkenntnisse fasst Jule tom Dieck zusammen. Weiterlesen ...

Ist Jugendschutz noch ein zeitgemäßes Verfassungsziel?

Im Gespräch mit Uwe Conradt, Direktor der Landesmedienanstalt Saarland, erläutert Prof. Joachim von Gottberg, Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), warum auch in Zeiten von digitalen Assistenten, Streaming-Diensten und zahlreichen On-Demand Services der Jugendschutz im Fernsehen ein zeitgemäßes Verfassungsziel ist im Hinblick auf die Qualitätssicherung von Informationen und Entertainment. Weiterlesen ...

Beeinflussen Intermediäre die Meinungsbildung?

Wer früher etwas wissen wollte, schlug im Lexikon nach, las Zeitschriften oder suchte die nächstliegende Stadtbibliothek auf. Heute prasseln täglich hunderte E-Mails auf uns ein, fast jeder Haushalt verfügt über PCs und Laptops und unser Smartphone ermöglicht, dass wir 24/7 die Möglichkeit haben, Informationen schnellstmöglich abzurufen. Die traditionelle Medienwelt war entsprechend einfach, die Digitalisierung der Medienwelt verändert diese jedoch bedeutend. Heutzutage stellen sich neue Plattformen und Intermediäre zwischen Medienanbieter und Öffentlichkeit, die den Zugang zu Informationen und Inhalten vereinfachen und organisieren. Intermediäre – dazu zählen Suchmaschinen, Soziale Netzwerke, Instant-Messaging-Dienste und Foto-/Videoplattformen – werden immer häufiger genutzt. Es stellt sich die Frage, inwiefern nun diese Intermediäre Informations- und Kommunikationspraktiken durchdringen und wie hoch deren Anteil bei der Meinungsbildung zu gesellschaftlichen Fragen ist. Einige Antworten gab es vergangenen Mittwoch in Berlin. Weiterlesen ...